Authentische Matcha-Bowls: 7 Top-Empfehlungen & Einsteigerleitfaden
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„Ich kriege Matcha in einer Tasse nicht richtig hin. Aber ich weiß nicht, welche Matcha-Schale ich für meine erste Runde wählen soll.“ Kennst du das Problem? Eine Matcha-Schale ist unerlässlich, um das authentische Aroma von Matcha zu entfalten, denn sie bietet genügend Platz zum Aufschlagen des Tees. In diesem Artikel stellen wir dir die Funktionen und Arten von Matcha-Schalen vor, erklären die Unterschiede zu „Yunomi“ (einer anderen japanischen Teegefäßart) und empfehlen sieben handgefertigte Matcha-Schalen japanischer Kunsthandwerker – perfekt für deine erste Runde. Mach dein Matcha-Erlebnis zu Hause noch authentischer und lerne gleichzeitig, wie du deine Schale richtig pflegst, damit du lange Freude daran hast.
Inhaltsverzeichnis
Essentielles japanisches Teegeschirr: Matcha-Schalen vs. Yunomi
In Japan, wo die Teekultur eine lange Tradition hat, gibt es verschiedene traditionelle Teegefäße. Zu ihnen gehören die Matcha-Schale (Matcha-wan) und die Yunomi, japanische Teetassen, die auch im Westen bekannt sind. Viele Menschen bezeichnen sie jedoch fälschlicherweise einfach als Teegefäße, ohne ihre genaue Bedeutung zu kennen, und verwechseln sie dadurch. Obwohl sie im Ausland als „Matcha-Schale“ und „Yunomi“ bekannt sind, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Form und ihrer Verwendung.
Matcha-Schalen zeichnen sich durch ihre weite Öffnung aus, da sie speziell für die Bewegung beim Hin- und Herschwenken eines Chasen (Teebesens) konzipiert sind. Yunomi-Schalen hingegen sind speziell für das Trinken von Tee aus der Kanne entwickelt; sie haben eine schmale Öffnung und eine hohe, vertikale Form, damit Aroma und Wärme nicht entweichen. Natürlich gehört es zum Reiz des Teegenusses, ihn auf unkonventionelle Weise zu genießen, doch die Wahl des passenden Gefäßes ist der erste Schritt, um das authentische Aroma des Tees zu entfalten. Betrachten wir zunächst die jeweiligen Merkmale.
Was ist eine Matcha-Schale?
Was eine Matcha-Schale von anderen Gefäßen unterscheidet, ist, dass sie nicht nur ein Behälter für ein Getränk ist, sondern gleichzeitig auch ein praktisches Werkzeug zum Aufschlagen von köstlichem Matcha. Ihr größtes Merkmal ist der weite Durchmesser, der ein schnelles Schütteln des Chasen (Bambusbesens) ermöglicht, sowie der großzügige Innenraum (die Mulde). In diesem Raum vermischt sich Luft mit dem heißen Wasser und dem Matcha, wodurch ein cremiger, feiner Schaum wie bei einem Latte entsteht. Dies ist eine einzigartige funktionale Schönheit von Matcha-Schalen, die sich mit Tassen oder Schalen mit schmalem Boden nicht erzielen lässt. Da herkömmliche Tassen und Schalen einen zu schmalen Boden haben, kann dieser Prozess nicht nachgebildet werden.
Darüber hinaus wird die Struktur einer Matcha-Schale selbst zum Kunstwerk. Jedes Teil hat einen Namen, wie zum Beispiel der „Kuchi“ (Mund/Rand) zum Trinken, der „Dou“ (Körper/Seiten) und der „Kodai“ (Fußring), der die Schale stützt – allesamt Zeugnisse der Hingabe des Handwerkers. Besonders die kleine Vertiefung im Inneren, der sogenannte „Cha-damari“ (Teebecken), gilt als der Ort, an dem sich der letzte Schluck Tee sammelt. Hält man die Schale mit beiden Händen, spürt man die Textur und Temperatur des Tons und genießt sie nicht nur visuell, sondern auch haptisch; dies ist ein wesentlicher Reiz japanischer Matcha-Schalen.
Beim Kauf von Matcha sollten ausländische Käufer besonders auf die Bedeutung des japanischen Wortes „Chawan“ achten. Im internationalen Online-Handel wird Chawan oft fälschlicherweise als Matcha-Schale interpretiert, in Japan bezeichnet man damit jedoch üblicherweise eine kleine Reisschale, die man mit einer Hand hält. Da Reisschalen eine enge Öffnung haben, kann das Aufschlagen mit einem Chasen (einem japanischen Besen) darin die Spitze des Besens beschädigen oder zum Verschütten des Tees führen. Für ein authentisches Matcha-Erlebnis ist es daher unerlässlich, eine echte Matcha-Schale in der passenden Größe und Form zu wählen und keine Reisschale.