Outdoor Akari 37D Japanese paper lamp hanging among green leaves with a warm soft glow at night

Japanische Papierlampen: Akari & 7 authentische Alternativen

Eine japanische Papierlampe, wie die Akari-Lampe, ist unverzichtbar für die Gestaltung eines eleganten Wohnraums. Isamu Noguchis Meisterwerk, die Akari, ist zwar sehr begehrt, doch aufgrund der jüngsten Preiserhöhungen und Lieferengpässe ist sie schwer erhältlich. Ihre Möglichkeiten beschränken sich jedoch nicht auf billige Imitationen. In diesem Artikel enthüllen wir den wahren Wert der Akari und stellen Ihnen sieben außergewöhnliche Meisterwerke vor, die die gleichen Traditionen und Techniken der „Gifu“-Kunst fortführen und sich durch eine ebenso hohe Schönheit auszeichnen.

Akari-Lampe: Die Ikone japanischer Lichtskulpturen

Die Akari-Lampe gilt als „Lichtskulptur“ des bedeutenden japanischen Künstlers Isamu Noguchi aus dem 20. Jahrhundert. Sie verwendet traditionelle japanische Materialien wie Washi-Papier und Bambus, die jedoch zu modernen Skulpturen veredelt wurden, und fasziniert mit ihrem Design bis heute Innenarchitekten und Sammler weltweit.


Heute zählen diese weltweit als „Noguchi-Laternen“ bekannten Werke zu den schönsten Möglichkeiten, Kunst in den Wohnraum zu integrieren. Sie sind mehr als nur ein Mittel zur Raumbeleuchtung; die qualitative Veränderung des Raumes, die durch ihr sanftes Licht bewirkt wird, ist der Grund, warum die Akari-Laternen seit so vielen Jahren geschätzt und als Kunstwerke verehrt werden.

Isamu Noguchi und die Philosophie des Lichts

Isamu Noguchi , Sohn eines japanischen Vaters und einer amerikanischen Mutter, war ein Bildhauer, der die Ästhetik des Ostens und Westens miteinander verband. Der Ursprung seiner Lichtphilosophie liegt in seinen Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs, als er sich freiwillig in ein Internierungslager in Arizona begab. Das intensive Sonnenlicht, dem er dort ausgesetzt war, inspirierte ihn dazu, „Bildhauerei und Licht zu vereinen“.


Noguchi hatte die Idee, „das grelle Licht der Zivilisation – die Elektrizität – in das natürliche Licht der Sonne zurückzuverwandeln, indem man es durch Washi-Papier leitet.“ Die von ihm entwickelte Noguchi-Lampe wandelt scharfes, künstliches Licht um, indem sie es durch die Fasern des Washi-Papiers streut und so in ein weiches, warmes Leuchten verwandelt, ähnlich dem Sonnenlicht, das durch Shoji-Schirme fällt.

Er nannte seine Werke nicht „Laternen“, sondern „Akari“. Dieser Begriff impliziert nicht nur die Funktion der Beleuchtung, sondern auch Schwerelosigkeit und Textur. Für ihn war die Akari-Lampe eine „Skulptur ohne Schatten“, ein Instrument, das es ermöglichte, das Licht selbst als Skulptur im Wohnraum zu erleben.

Noguchi-Lampen: Japanische Gifu-Papierlampen

Der Reiz der Noguchi-Lampe: Authentische Papierlampe Akari

Japanische Papierlampe Die besten Papierlampenmarken: Akari, Fores & ICW

Die Geschichte hinter Akari und Gifu

Die Geschichte der Akari-Lampe beginnt im Jahr 1951. Während eines Japanbesuchs zur Planung der Friedensbrücken in Hiroshima besuchte Noguchi Gifu, um die Kormoranfischerei zu beobachten. Dort bat ihn der Bürgermeister um Unterstützung bei der Wiederbelebung der lokalen Laternenindustrie. In Gifu lernte er die Handwerkskunst und die Materialien der Laternenfabrik kennen.


Beeindruckt von der flexiblen Struktur und der hohen handwerklichen Qualität der Gifu-Laternen , soll Noguchi bereits am nächsten Tag die ersten Entwürfe für Akari skizziert haben. Unter Verwendung traditioneller Bambusrippen und Washi-Techniken integrierte er die moderne Funktion der Faltbarkeit für den Transport und schickte den Prototyp voller Freude an seinen engen Freund Buckminster Fuller.

Seitdem besuchte Noguchi Gifu 35 Jahre lang regelmäßig und entwarf in Zusammenarbeit mit den Kunsthandwerkern über 200 Designs. Das Akari-Produkt entstand nicht nur durch den genialen Einfall eines Einzelnen, sondern auch dank der fortschrittlichen traditionellen Handwerkskunst, die in Gifu tief verwurzelt ist.

Warum sollte man sich für eine handgefertigte japanische Papierlampe entscheiden?

Die Akari-Lampe, entstanden aus der Begegnung von Isamu Noguchi mit den Gifu-Laternen, erfreute sich dank ihres schlichten und einzigartigen Designs weltweiter Beliebtheit. Heute ist der Markt mit preiswerten Produkten überschwemmt, die das Akari-Design imitieren. Doch selbst bei ähnlicher Optik gibt es gute Gründe, sich für eine authentische japanische Papierlampe zu entscheiden.


Der Wert liegt nicht im oberflächlichen Design, sondern in den authentischen Materialien und der handwerklichen Verarbeitung. Billige Imitationen sind bloße Industrieprodukte, doch Akari-Lampen und hochwertige Lampen aus Gifu sind Kunsthandwerk, dessen Wert mit der Zeit immer weiter wächst. Betrachten wir die Elemente, die diese Qualität ausmachen, genauer.

Authentische Materialien: Washi und Bambus

Das Herzstück einer japanischen Papierlampe ist das „Mino Washi“, aus dem der Lampenschirm gefertigt wird. Hochwertige Lampen aus Gifu verwenden authentisches Washi aus Naturfasern wie Kozo (Maulbeerbaum) und Maulbeerrinde. Die Geschichte des Mino Washi reicht weit zurück; so existieren beispielsweise noch heute Volkszählungspapiere aus dem Jahr 702 n. Chr., was seine Langlebigkeit beweist. Bei richtiger Pflege kann es über Generationen hinweg von Eltern an Kinder weitergegeben werden.


Der größte Reiz von Washi liegt in seiner Lichtwirkung. Da die langen, ineinander verschlungenen Naturfasern das Licht auf komplexe Weise reflektieren und streuen, verwandeln sie das Licht einer Glühbirne in ein sanftes, natürliches Leuchten, ähnlich einem Sonnenstrahl. Seine Schönheit, die auch für die Urkunden der Olympischen Spiele 2021 in Tokio verwendet wurde, ist kein strahlendes Weiß, sondern ein warmes Ecru, das Interieurs mit Holzmöbeln und Pflanzen eine ruhige, gelassene Atmosphäre verleiht.


Darüber hinaus verkörpert das Gestell, das die Washi-Lampe trägt, japanische Ästhetik. Ob traditionelle Bambusrippen oder eine moderne Konstruktion – filigrane Designs sorgen dafür, dass die Lampe leicht und stabil ist, ohne das Licht zu beeinträchtigen. Bambus ist besonders leicht und biegsam, aber dennoch robust genug, um den Jahreszeiten zu trotzen, und wird seit der Antike als Material für Gestelle geschätzt. Diese Harmonie von Licht und Struktur ist ein Authentizitätsbeweis, den billige Plastikprodukte nicht bieten können.

Handgefertigt von erfahrenen Kunsthandwerkern

Ein weiterer entscheidender Unterschied liegt darin, ob Menschenhand beteiligt ist. Gifu-Lampen, darunter die Akari, werden von Menschen hergestellt, die fortgeschrittene handwerkliche Fähigkeiten geerbt haben, darunter die handgefertigte Washi-Technik, die als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt ist.


Der Prozess ist erstaunlich akribisch. Bambusrippen oder Draht werden um eine Holzform gewickelt, Washi-Papier einzeln sorgfältig aufgeklebt, getrocknet und anschließend die Holzform entfernt. All dies geschieht in Handarbeit. Die Technik, das „dünne, aber dennoch reißfeste“ Papier gleichmäßig aufzukleben – ein Charakteristikum von Mino Washi – erfordert jahrelange Übung.


Maschinell gefertigte Massenprodukte wirken einheitlich und unpersönlich, doch eine handgefertigte japanische Papierlampe weist eine ganz leichte, individuelle Unregelmäßigkeit auf. Diese winzigen Unterschiede verleihen ihr Wärme und machen sie zu einem weltweit einzigartigen Unikat. Die Wärme, die von den Händen der Kunsthandwerker ausgeht, hat die Kraft, die Atmosphäre des gesamten Raumes im Moment des Einschaltens zu verändern.

Japanische Papiertischlampen

Japanische Laternen: Ein Leitfaden zu Geschichte, Typen und den 5 besten Modellen

Eine japanische Papiertischlampe in Form einer Laterne verbreitet ein warmes Licht auf einem Holztisch im Wohnzimmer. Japanische Laternen: Ein tiefer Einblick in die Welt der japanischen Papierlampen

7 authentische Akari-Lampen-Alternativen aus Gifu

Isamu Noguchis Akari ist ein Meisterwerk, doch was uns wirklich fasziniert, ist mehr als nur ein Markenname. Ist es nicht vielmehr das sanfte Licht, das durch das Washi-Papier fällt, und die Wärme, die durch handwerkliche Kunstfertigkeit entsteht, die uns so anziehen? Die sieben hier vorgestellten Lampen sind keine Akari-Imitationen. Sie sind allesamt authentische Nachfolger, gefertigt in denselben Werkstätten in Gifu, aus demselben Mino-Washi-Papier mit 1300-jähriger Geschichte und traditionellen Techniken.


Die Wahl einer dieser Lampen bietet die perfekte Gelegenheit, eine einzigartige, neue „Lichtskulptur“ zu entdecken, die perfekt zu Ihrem Lebensstil und Ihrer Einrichtung passt. Von organischen Formen bis hin zu minimalistischen, aufrechten Modellen präsentieren wir sieben authentische japanische Papierlampen, die zwar die gleiche DNA wie Akari-Lampen besitzen, aber als Alternative zu diesen Lampen ihren ganz eigenen Charakter haben.

Japanische Papierstehlampe "PAPER STONE"

Wenn Akari eine „Lichtskulptur“ ist, dann ist die japanische Papierstehlampe „PAPER STONE“ ein Kunstwerk aus „leuchtendem Stein“. Wie der Name schon sagt, wurde sie von den organischen Formen von Steinen in der Natur inspiriert. Im Gegensatz zum geometrischen Design von Akari verändert ihre unregelmäßige, abgerundete Form ihren Ausdruck je nach Blickwinkel und strahlt eine Präsenz aus wie ein Gartenstein in einem stillen japanischen Garten.

Das Besondere an dieser Stehlampe ist das spezielle Mino-Washi-Gewebe „Asarakusuishi“. Dieses Washi, in das Hanffasern eingewebt sind, lässt beim Beleuchten Licht durch die Zwischenräume der Fasern dringen und erzeugt so einen kristallklaren, eisähnlichen Glanz. Mit einer Höhe von 56 cm eignet sie sich perfekt als Blickfang direkt auf dem Wohnzimmerboden. Sie ist eine einzigartige Alternative zur traditionellen Noguchi-Stehlampe und ideal für alle, die Zen-Elemente in ein modernes Zuhause integrieren möchten.

Japanische Papierstehlampe „BEANS LIGHT“

Wenn Sie eine kompakte und bezaubernde Lampe wie die Akari „1A“ oder „3X“ suchen, ist die japanische Papier-Stehlampe „BEANS LIGHT“ die ideale Wahl. Ihre rundliche Form mit Bohnenmotiv versprüht Humor und Wärme und wirkt beruhigend. Dank ihrer idealen Maße von 26 cm Breite und 56 cm Höhe eignet sie sich nicht nur für den Boden, sondern auch für Sideboards und Regale.

Diese Lampe verwendet „Kozo-kuzu (Maulbeerrindenreste) Washi“. Durch das bewusste Belassen der rauen Fasern der Maulbeerrinde entsteht eine rustikale und ausdrucksstarke Textur, die im beleuchteten Zustand tiefe Schatten wirft. Während Akari auf anspruchsvolle Modernität setzt, erinnert BEANS LIGHT an den Geist der „Mingei“ (Volkskunst), die erdverbundener und wärmer wirkt. Sie bringt sanfte Ruhe auf den Nachttisch oder in eine Ecke des Wohnzimmers.

Japanische Papierstehlampe "SLENDER"

Für alle, die hohe Stehleuchten wie die Akari-Serien „10A“ oder „UF“ bevorzugen, ist die japanische Papier-Stehleuchte „SLENDER“ eine Empfehlung. Das Design dieses schlanken Zylinders mit einer Höhe von 124 cm verkörpert den Inbegriff japanischen Minimalismus. Da sie kaum Platz einnimmt, verleiht sie dem Raum Höhe und Tiefe, ohne dabei erdrückend zu wirken – selbst in kleinen Räumen wie neben einem Sofa oder in einer Zimmerecke.

Die Schönheit dieser Lampe liegt in ihrer aufrechten Form und den durch das Washi-Papier sichtbaren Linien des Gestells. Das mit Kozo-Faser vermischte Washi-Papier streut das Licht gleichmäßig und verbreitet von einer hohen Lichtquelle ein sanftes Licht im ganzen Raum. Als Stehlampe im Noguchi-Stil vereint sie Funktionalität und Ästhetik und dient als „Lichtsäule“, die stilvolle Räume wie moderne Wohnungen und Büros aufwertet.

Japanische Papierstehlampe "GEMINI 02"

Das herausragendste Merkmal der japanischen Papierstehlampe „GEMINI 02“, die von einem New Yorker Designer entdeckt wurde, ist die Verwendung eines speziellen Mino-Washi-Papiers, das Kunsthandwerker aus Gifu „Harusame“ (Frühlingsregen) nennen. Durch eine Technik, bei der zarte Wasserzeichenmuster wie Wassertropfen im Papier schweben, entsteht beim Beleuchten eine fantastische Textur, als wären Lichtkörner verstreut.

Mit ihrer imposanten Höhe von 60 cm und ihrem Durchmesser von 40 cm wirkt diese japanische Stehlampe im Wohnzimmer besonders eindrucksvoll. Sie ist ideal für alle, die die skulpturalen Elemente der Akari-Lampe lieben, aber schlichtes Washi-Papier nicht zusagt und sich einen künstlerischen Ausdruck mit reicherer Textur wünschen.

Japanische Papier-Stehlampe "ME-LOOK 01 Schwarz"

Die japanische Papierstehleuchte „ME-LOOK 01 Black“ ist eine moderne japanische Papierleuchte, die Tradition und Innovation vereint. Ihr charakteristisches Merkmal ist das einzigartige Material „Melook Washi“, das durch das Umwickeln von Kozo-Fasern mit netzartigen Fäden entsteht. Diese Technik erhöht nicht nur die Festigkeit des Washi, sondern erzeugt auch zarte, spitzenartige Schatten, wenn Licht hindurchscheint – ein moderner Ausdruck, der sich von Akari unterscheidet.

Die schlanke, säulenförmige Stehleuchte mit einer Höhe von 91 cm eignet sich ideal für die Ecke im Wohn- oder Schlafzimmer. Wie der Name „Black“ bereits andeutet, verleiht ihr markantes Design mit modernen Elementen nicht nur japanischen Räumen, sondern auch industriell gestalteten Interieurs und minimalistischer Architektur eine elegante Note. Diese Leuchte ist für all jene gedacht, die Wert auf die harmonische Verbindung von Stille und modernem Design legen.

Japanische Papierstehlampe "Paper Moon 02"

Die japanische Papierstehlampe „Paper Moon 02“, entworfen von Shigeru Uchida, einem der bekanntesten japanischen Innenarchitekten, bezaubert mit ihrer perfekt kalkulierten, geschwungenen Silhouette. Inspiriert von der 300 Jahre alten Laternenkunst aus Gifu und gefertigt aus hochwertigem, handgefertigtem Mino-Washi-Papier, verströmt sie ein flüchtiges, sanftes Licht wie Mondlicht. Dieses Licht schafft eine behagliche Ruhe, die dem von Akari angestrebten „Licht der Sonne“ entspricht.

Mit ihren kompakten Maßen von 20 cm Breite und 21 cm Höhe eignet sie sich perfekt für den Nachttisch oder das Regal. Wer eine kleinere Alternative zur Akari-Lampe sucht und dabei Wert auf eine einzigartige Form legt, die die besondere „Wabi-Sabi“-Philosophie des Designers widerspiegelt und bei Standardprodukten nicht zu finden ist, wird mit dieser Lampe eine subtile, emotionale Wirkung erzielen.

Japanische Papierstehlampe „Papiermond 05“

Die japanische Stehlampe „Paper Moon 05“, ebenfalls von Shigeru Uchida entworfen, ist eine perfekt kugelförmige Lampe, die den Eindruck erweckt, als sei ein Vollmond vom Nachthimmel in den Raum geholt worden. Mit einem Durchmesser von 30 cm zählt diese Lampe zu den schönsten und elegantesten Modellen der Akari-Serie „Round“ (Globe).

Das minimalistische Design, bestehend aus Bambusrippen und Mino Washi, erzeugt ein wunderschönes, 360 Grad sanftes Licht, egal aus welchem ​​Winkel die Lampe betrachtet wird. Wenn sie rollend auf dem Boden steht, strahlt sie die Essenz des japanischen Zen aus. Schlicht und doch voller handwerklicher Präzision und der Philosophie eines Designers, erfüllt diese Lampe den Raum mit poetischer Stille.

Sowohl die Akari-Lampe als auch die sieben hier vorgestellten Meisterwerke sind „Lampen mit Geschichten“, gefertigt von Kunsthandwerkern aus Gifu. Sie besitzen eine Wärme, die man bei Massenware nicht findet, und eine authentische Schönheit, die mit der Zeit nicht verblasst. Lassen Sie sich nicht von Markennamen einschränken und finden Sie die eine authentische japanische Papierlampe, die Sie anspricht. Dieses Licht wird Ihr Leben bereichern und es lange Zeit erhellen.

Zurück zum Blog

Kürzlich angesehene Produkte