600 Stücke Perfektion: Die Geschichte und Innovation von Kumiko Lighting bei Ominato Bunkichi
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In der Präfektur Niigata, Japan, gibt es ein Unternehmen mit einer 150-jährigen Geschichte, das sich auf die Herstellung von Einrichtungselementen durch sorgfältiges Zusammenfügen einzelner Holzstücke spezialisiert hat. Dieser Artikel stellt die Handwerker hinter der Kumiko-Beleuchtung vor, einem Produkt, das aus fein zerteilten Holzstücken zusammengesetzt wird, und erläutert ihren Produktionsprozess.
Inhaltsverzeichnis
Die 150-jährige Geschichte von Ominato Bunkichi
Ominato Bunkichi Store, gegründet um 1870 in der Stadt Kamo in der Präfektur Niigata — oft als das "Klein-Kyoto" der Hokuriku-Region bezeichnet — blickt auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Die Geschichte des Ominato Bunkichi Store begann mit dem Handel mit japanischem Papier (washi), und in der zweiten Generation begann das Unternehmen mit der Herstellung und dem Großhandel von byobu (Paravents) unter Verwendung der lokalen Kamo-Handwerkstechniken für Truhen und Holzverbindungen. So entstand ein Produkt, das die Hauptmaterialien „Papier“ und „Holz“ miteinander verband. Diese Innovation führte zur Entwicklung von sudare byobu (Bildschirme aus Bambusrollos), inspiriert von den Sommertüren (Türen mit Bambusrollos) der Holzverbindungen. Ab den späten 1980er-Jahren begann das Geschäft mit der Herstellung umfassender Einrichtungsprodukte, erweiterte seine Produktlinie von Paravents auf Raumteiler und Möbeleinrichtungen und nutzte seine Kompetenz in Holzverbindungen, Montage und Möbelherstellung, um in den Markt für Ladeneinrichtungen und buddhistische Altarausstattungen einzusteigen. Seit 2005 wurde es für den "Century Story Brand" ausgewählt, eine Auszeichnung, die nur an von der Präfektur Niigata ausgewählte Marken vergeben wird, und hat sich damit auch auf dem globalen Markt einen Namen gemacht.
Kumiko: japanische Holzhandwerkskunst
Kumiko ist ein bezauberndes traditionelles japanisches Holzhandwerk, das filigrane geometrische Muster ganz ohne einen einzigen Nagel entstehen lässt. Äußerst feine Holzstücke werden präzise gefertigt und verzahnt, um beeindruckende Designs zu schaffen. Diese Kunstform hat einen tiefen historischen Hintergrund, der bis in die Asuka-Zeit zurückreicht, und ist in den Merkmalen des Horyu-ji-Tempels zu sehen, Japans ältestem Holzbauwerk. In der Muromachi-Zeit wurde Kumiko vor allem in shoji (Schiebetüren) verwendet, und seine Vielfalt explodierte in der Edo-Zeit, sodass es heute über 200 einzigartige Muster gibt. Die Herstellung von Kumiko ist ein wahres Zeugnis von Präzision und Handwerkskunst und erfordert oft die Verwendung von Weichhölzern wie Zeder und Zypresse, wobei schon ein 0.1mm-Fehler das gesamte Werk ruinieren kann. In der modernen Welt, in der die Faszination für traditionelle Künste oft verblasst, erinnert Kumiko eindrucksvoll an die Eleganz und Komplexität handgefertigter Kunst.
Kumiko-Laternen von Ominato Bunkichi Store
Die Kumiko-Laternen von Ominato Bunkichi Store werden von Hand mit 600 Holzstücken von Handwerkern zusammengesetzt. Diese Leuchte, entstanden aus dem neuartigen Versuch, die schönen Muster von Kumiko dreidimensional zu genießen, kann nur von Handwerkern mit erstklassigen Fähigkeiten zusammengesetzt werden, da schon eine Abweichung von 0.1mm verhindern würde, dass das gesamte Stück zusammenkommt. Hier stellen wir den Herstellungsprozess dieser Kumiko-Laternen im Detail vor.
Die Herstellung von Kumiko-Laternen
Ominato Bunkichi bezieht Akita-Zeder hauptsächlich aus familiengeführten Sägewerken rund um die Stadt Noshiro in der Präfektur Akita. Das Holz durchläuft einen Prozess von Rundholz zu Kantholz, Brettern und Stäben, wird grob zugesägt und anschließend vor der Weiterverarbeitung getrocknet, um die Maße zu stabilisieren. Die folgenden Arbeitsschritte sind:
Sägen

Trocknen der Bretter

Endmaterial der Bretter

Nutenschneiden
Kumiko zusammensetzen
Kumiko-Laterne
Die fertigen Kumiko-Beleuchtungen sind wahre Meisterwerke der Handwerkskunst, bei denen die zusammengesetzten Stücke ein Zusammenspiel aus reizvollem Licht und Schatten erzeugen. Diese Laternen, charakteristisch für Japans traditionelle Kultur des Schattengenusses, lehren einen, Schatten zu schätzen. Die perfekte handgefertigte Montage von 600 Teilen schafft in verschiedenen Umgebungen eine geheimnisvolle Atmosphäre.